SONNENENERGIE INTELLIGENT NUTZEN


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txn. Wird der Sonnenstrom vom Dach des Eigenheims genutzt, um eine Wärmepumpe anzutreiben, können Photovoltaik-Anlagen auch nach dem Wegfall der Einspeisevergütung wirtschaftlich betrieben werden. Foto: diyanadimitrova/123rf/Stiebel Eltron

txn. Wer mit einer Solaranlage auf dem Dach seines Hauses Ökostrom erzeugt, konnte sich bisher über eine Einspeisevergütung freuen - auch wenn diese in den letzten Jahren immer weiter gesenkt wurde. Nun fallen die ersten Solaranlagen komplett aus der Förderung, Experten sprechen von circa 500.000 Systemen bundesweit. Um die alten Anlagen wirtschaftlich weiterbetreiben zu können, müssen sich ihre Besitzer etwas einfallen lassen. Die naheliegendste Lösung ist, soviel Eigenstrom wie möglich selbst zu verbrauchen, weil dann deutlich weniger teure Energie dazugekauft werden muss. Dafür empfiehlt sich die Kombination der PV-Anlage mit einer Wärmepumpe und einer intelligenten Steuerung für das ganze System. Die Wärmepumpe schaltet sich dann ein, wenn Strom von der Sonne ausreichend und kostengünstig zur Verfügung steht,und lagert nicht benötigte Energie in einem Heizungspuffer- oder Warmwasser-Speicher. Die Entscheidung, ob der Strom über die Wärmepumpe thermisch gespeichert oder im Haus verbraucht wird, fällt das Energiemanagement-System. Der Energiemanager ist ein intelligentes Modul, das die Energie auf Basis verschiedener Einflussfaktoren managt. Zum einen analysiert und erlernt es die typischen Verbrauchsprofile im jeweiligen Haushalt, zum anderen berücksichtigt das System die Wetterprognose am Standort der Anlage. So weiß der Energiemanager nicht nur, wieviel Strom wann benötigt wird, sondern auch, ob die PV-Anlage dann die entsprechende Menge produzieren kann. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden die angeschlossenen Geräte so geplant, dass möglichst viel des günstigen PV-Stroms genutzt wird. Weitere Informationen zur Eigennutzung von Sonnenstrom gibt es unter www.stiebel-eltron.de oder im SHK-Fachbetrieb vor Ort.